Schmallenberg. 176 historische Porsche in der Weststraße, Walter Röhrl und Christian Geistdörfer beim Start und die Klassiker wenige Stunden später wieder beim Zieleinlauf: Zuschauer erleben vom 2. bis 5. September 2026 die AvD-Röhrl-Klassik mitten in Schmallenberg aus nächster Nähe. Mit 176 Porsche-Teams tritt in diesem Jahr das größte Starterfeld der Veranstaltungsgeschichte an – ein Rekordfeld. Sechs Etappen, rund 750 Kilometer, zweieinhalb Fahrtage: Die Strecken führen durch Sauerland, Wittgenstein, Gladenbacher Bergland und Rothaargebirge, Start und Ziel liegen jeweils in Schmallenberg.
Den Auftakt macht am Mittwoch die technische Abnahme, bei der Zuschauer die Fahrzeuge in Ruhe bestaunen können, bevor am Donnerstag der erste große Start folgt. Am Freitag wird die Innenstadt zum Treffpunkt – mit Musik, Gastronomie und Einkaufsabend; am Samstag rollen die Fahrzeuge ein letztes Mal ins Ziel, bevor die Abschlussgala den Schlusspunkt setzt.
Drei Tage rund um die Weststraße
Die Weststraße ist das Herz der Veranstaltung – hier schlägt der Puls der Röhrl-Klassik. Den Anfang macht am Mittwoch, 2. September, die technische Abnahme, und für viele ist gerade sie der schönste Termin: Motoren aus, Hauben auf, Zeit für den genauen Blick. Wo sonst stehen ein 959 S, ein 930 Flachbau und zwei originale Polizei-Porsche nebeneinander am Straßenrand? Das älteste Fahrzeug im Feld wurde 1953 gebaut – und rollt gut sieben Jahrzehnte später aus eigener Kraft durchs Sauerland.
Am Donnerstagnachmittag wird es ernst. Dann lassen Walter Röhrl und Christian Geistdörfer die Motoren an und führen das Feld auf die erste Etappe – der Moment, auf den viele Zuschauer warten. Auch an den Folgetagen lohnt der Weg in die Weststraße: erst der Aufbruch, wenn ein Porsche nach dem anderen losrollt, später die Rückkehr ins Ziel. Am Samstag kommen die Klassiker ein letztes Mal an, bevor es zur Abschlussgala geht.
Freitag: Innenstadt wird zum Treffpunkt
Der Freitag ist der Tag, an dem die Innenstadt selbst zur Bühne wird. Ab dem Nachmittag füllen sich Kirch- und Schützenplatz: Musik spielt, die Gastronomie öffnet, weitere Oldtimer reihen sich dazu – und mittendrin rollt ein Porsche nach dem anderen ins Ziel. Die Geschäfte bleiben bis 20 Uhr geöffnet. Wer die Klassiker vor Augen hat, ist zum Bleiben eingeladen: shoppen, essen, schauen, staunen.
Samstag: Zieleinfahrt zum Abschluss
Am Samstagnachmittag rollen die Fahrzeuge ein letztes Mal in die Weststraße ein – die Gelegenheit, die Klassiker zum Abschluss noch einmal aus der Nähe zu sehen, bevor sich die Teams auf den Weg zur abschließenden Gala machen.
Zuschauen entlang der Strecke
Wer die Porsche in Fahrt erleben möchte, findet auch entlang der Route lohnende Plätze. Der Veranstalter weist ausgewählte Orte aus, an denen die Teams für eine Kontrolle oder Prüfung kurz anhalten – dort kommen Besucher den Fahrzeugen besonders nahe, etwa am Kahler Asten, an Schloss Berleburg oder am Galileo Park. Den vollständigen Plan gibt es unter roehrl-klassik.de. Die dort genannten Zeiten markieren jeweils das erste Fahrzeug; das Feld folgt über rund 90 Minuten. Die Mittagspausen am Freitag und Samstag finden auswärts als geschlossene Veranstaltungen statt. Entlang der Strecke gilt: auf Absperrungen achten, den Hinweisen der Ordner folgen und ausreichend Abstand zur Fahrbahn halten.
Termine und Zeiten auf einen Blick
Mi, 2.9.: technische Abnahme, 13.30–18 Uhr, Weststraße
Do, 3.9.: technische Abnahme 8–11.30 Uhr; Start ab 14 Uhr; Rückkehr ca. 20.10 Uhr*
Fr, 4.9.: Start ab 8.30 Uhr; Rückkehr ca. 16.40 Uhr*; ab nachmittags Innenstadtprogramm, Geschäfte bis 20 Uhr
Sa, 5.9.: Start ab 8.30 Uhr; Zieleinlauf ca. 14.30 Uhr*
*Nach Ankunft des ersten Fahrzeugs folgt das Feld jeweils über rund 90 Minute

Foto: Röhrl Klassik
