Hochsauerland. Vom 3. bis 6. September 2026 sind Profiradfahrer hier unterwegs“, sagte Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch bei der Vorstellung der Sauerland Rundfahrt 2026 und des zugehörigen Programms. Das hochkarätige Radsportevent führt am ersten Septemberwochenende wieder die Radsportler über die Sauerländer Berge und zieht zahlreiche Fans in die Region.
„Wir wollen Profis und Amateure ins Sauerland holen,“ unterstrich Heiko Volkert, Renndirektor (SVL Sports GmbH): „Aber auch der Nachwuchs wird angesprochen. Wie man überall sehen kann, erlebt Radfahren gerade eine Renaissance. Wir wollen neben dem Mountainbike auch den Straßensport in den Fokus rücken.“ Mit Spannung erwartet wurde der Blick auf die ausgewählte Streckenführung. „Die Sauerlandrundfahrt bietet vier Etappen in vier Tagen,“ gab Heiko Volkert bekannt: „Zahlreiche Anstiege, spektakuläre Abfahrten, ein Jedermannrennen am Sonntag in Winterberg, tolles Rahmenprogramm und ein internationales Starterfeld. Die Rundfahrt beginnt am 3. September mit einem Zeitfahren in und um Brilon, von wo auch am 4. September 2026 die erste Etappe starten wird. Weitere Etappenorte sind Winterberg, Wenholthausen, Siedlinghausen und Arnsberg.“ In Brilon ist das Event eingebettet in ein breites Rahmenprogrammwochenende – „mit dem alljährlichen Firmenlauf und dem Altstadtfest. Alles unter dem passenden Motto Brilon bewegt“, so Bürgermeister Dr. Christof Bartsch.
Heiko Volkert, Renndirektor (SVL Sports GmbH) sprach in diesem Zuge allen beteiligten Städten und Behörden seinen ganz besonderen Dank für die gute und zielführende Zusammenarbeit aus. „Oftmals bekommt man als Ausrichter und Organisator zu hören, was denn an den geplanten Ideen nicht geht. Hier sind wir immer auf großes Interesse gestoßen mit Lösungsvorschlägen, wie man es den Vorschriften entsprechend umsetzen kann. Dafür mein ausdrücklicher Dank an alle Menschen, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung begleiten.“ Welcher logistische Aufwand hinter so einem Event steckt, zeigt die Zahl von rund 1000 freiwilligen Helfern, die auf den Rennstrecken als Streckenposten eingesetzt werden müssen.
Winfried Borgmann, Vertreter für die Stadt Winterberg, brachte es treffend auf den Punkt: „Wenn ich die Strecke so sehe, ist das schon ein ordentlicher Schluck aus der Pulle, viel Arbeit aber eine hochkarätige Veranstaltung.“
Aus Sicht der teilnehmenden Fahrer sagte Miguel Heidemann: „Die Strecke ist eine Herausforderung, aber wir haben uns große Ziele gesteckt.“ Johannes Adamietz berichtete von seiner letzten Teilnahme: „Ich hab Erfahrung sammeln müssen, vorne zu sein, und dann leider eingebrochen, habe das für mich als lehrreich verbucht, um besser daran zu gehen.

Organisatoren, Beteiligte und Sponsoren präsentierten in Brilon das Programm der Sauerland Rundfahrt Anfang September
Foto: Manfred Eigner
