Erst dieses Jahr 2026 wurde es zwischen der Stadt Brilon und der Stadt Olsberg wieder amtlich auf der Schnade dokumentiert: Der Borberg steht auf Briloner Grund. Auch wenn die Strunzertaler Bevölkerung spaßeshalber den Borberg so manches Mal gerne Brilon abkaufen würde, teilen sie sich gemeinschaftlich diesen, hoch über beiden Städten thronenden Ort der Ruhe und des Miteinanders.
Daher ist es seit jeher üblich, dass die Vereine und Verbände, welche an der Friedenskapelle zusammenkommen und im Anschluss das eine oder andere zünftige Waldfest feiern, zu einem jährlichen Austausch zusammenfinden. Dabei wird nicht nur auf die Veranstaltungen von Kolping, Feuerwehr und Schützenverein aus Olsberg sowie der Marianischen Sodalität und der Marienschule Brilon zurückgeblickt. Die Einnahmen werden fair aufgeteilt und für den Erhalt der Kapelle verwendet. Darüber hinaus kümmern sich die Freunde des Borbergs um die Pflege der Anlage, damit Wanderer und Radfahrer den Ort der Ruhe und Erholung auch künftig genießen können.

Foto: privat
