135. Kunststück der Woche

Brilon. Jutta Cordes genießt jeden Tag, an dem sie malen kann. „Es ist so wunderbar, eins zu werden, mit dem was entsteht“. Sie wurde 1954 in Blomesche Wildnis bei Glückstadt an der Elbe geboren.

Vor etwa 35 Jahren begann das Interesse mit der damals angesagten Seidenmalerei. Sie hat verschiedenste VHS-Kunstkurse besucht und liebt den Umgang mit ganz unterschiedlichen Materialien. Ihre Liebe zum Wasser und zum Malen hat die Bürokauffrau mitgebracht, als sie 2017 nach Nordrhein-Westfalen gezogen ist. Beide finden sich vereint in ihrem Werk „Hart am Wind“, die moderne, abstrakte Darstellung einer Segelregatta. Strukturreiche Farbflächen der in Spachteltechnik dargestellten Segel und Boote stehen in Kontrast zur aufgebrochenen Wellenspiegelung, die durch Marmormehl entstanden ist. Die leuchtende Farbgebung mit Acrylfarben und nahe nebeneinander segelnde Boote verleihen dem Bild Kraft und Dynamik. Es wird bis zum 4. September 2026 im Briloner Lädchen gezeigt und läutet das Altstadtfest ein, das ganz im Zeichen von Bewegung stehen wird.

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„Hart am Wind“ - das 135. Kunststück der Woche bei Brilon Kultour von Jutta Cordes

Foto: Jutta Cordes