Bigge/Antfeld. Überfüllte Altkleidercontainer und daneben abgestellte Säcke prägen derzeit vielerorts das Ortsbild – ein Problem, das auch in Bigge, Antfeld und anderen Ortsteilen sichtbar wird. Ursachen dafür sind unter anderem Kapazitätsengpässe bei Entsorgungsunternehmen, Insolvenzen sowie die steigende Menge an Kleidung durch sogenannte Fast Fashion. Zusätzlich verpflichtet eine gesetzliche Neuregelung seit Januar 2025 die Kommunen zur getrennten Sammlung von Alttextilien, wodurch auch nicht mehr tragbare Textilien vermehrt in den Containern landen. Die Folge: vielerorts sind die Sammelstellen überlastet.
Eine sinnvolle und bewährte Alternative bietet die Kolpingsfamilie Bigge mit ihrer traditionellen „Aktion Rumpelkammer“, die am Samstag, 25. April 2026, ab 8 Uhr stattfindet. Dabei werden tragbare Kleidung, Schuhe sowie weitere Textilien direkt am Straßenrand in Bigge und Antfeld eingesammelt.
In den kommenden Tagen werden in Bigge entsprechende Spendentüten verteilt; alternativ können auch handelsübliche Plastiksäcke verwendet werden. Weitere Spendentüten sind zudem in der Büchertauschbox auf dem Bigger Kirchplatz erhältlich. In Antfeld liegen die bekannten Kleidersäcke bereits in der Kirche aus. Zusätzlich können Säcke bei Arnold Schulte, Hambergstraße 27, abgeholt sowie dort auch gefüllte Altkleidersäcke abgegeben werden.
Gesammelt werden ausschließlich saubere und tragbare Kleidung, Schuhe, Heimtextilien wie Bettwäsche oder Handtücher sowie Accessoires wie Taschen oder Gürtel. Stark verschmutzte, beschädigte oder nicht verwertbare Textilien sowie Kleidung mit elektronischen Bestandteilen gehören hingegen nicht in die Sammlung.
Mit der „Aktion Rumpelkammer“ leistet die Kolpingsfamilie einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Altkleidercontainer und damit zum Schutz von Umwelt und Ortsbild. Gleichzeitig unterstützen die Erlöse aus der Sammlung vielfältige soziale Projekte der Kolpingsfamilien – von der Jugend- und Familienarbeit bis hin zu Hilfsangeboten für Menschen in Not.
Die Kolpingsfamilie Bigge ruft daher alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Gelegenheit zu nutzen, gut erhaltene Kleidung sinnvoll weiterzugeben. Jeder Kleidersack hilft doppelt: Er entlastet die Umwelt und unterstützt soziale Projekte vor Ort.
