Bigger Olympiafans erleben unvergessliche Zeit bei den Winterspielen 2026

Bigge. „Das war sensationell, eine absolut gelungene Sache“, lautete das begeisterte Urteil der fünf Bigger Olympiafans über ihre Fahrt zu den Winterspielen.

Erster Stopp in Imst

Das ehemalige Rodel-Ass Johannes Schettel, er war viermal Deutscher Meister und Bronzemedaillengewinner bei der Weltmeisterschaft 1989, war zusammen mit seinen vier Sportfreunden, Ortsvorsteher Karl-Wilhelm (Kalli) Fischer, Franz-Josef (Fanti) Körner, Ludger Kaiser und Franz-Josef (Franzel) Becker, eine Woche lang zu den Olympischen Spielen gereist, um Max Langenhagen, Tobias Arlt, Julia Taubitz & Co. tatkräftig anzufeuern.

„Wir sind pünktlich am 6. Februar in Bigge gestartet, haben auf der Fahrt nach Südtirol in Imst die Rodelbahn besichtigt, anschließend in Sterzing übernachtet und waren dann am 7. Februar mittags in Sexten“, berichten die fünf Wintersportfans mit leuchtenden Augen. „Nur wenige Stunden nach der Ankunft sind wir bereits mit dem Shuttle zum ersten Highlight gefahren.“

Gänsehaut beim ersten Wettkampf

Um 17 Uhr standen die ersten beiden Läufe im Herreneinsitzer an. „Mir blieb das Herz fast stehen, als Felix Loch den Start versemmelt hat und rechts an die Bande aneckte“, wirft Kalli Fischer heute noch aufgeregt ein. Doch die Gemüter beruhigten sich am Tag darauf wieder, denn Max Langenhagen gewann mit viermaligem Bahnrekord souverän die Goldmedaille. Für die Sportfreunde direkt die erste große Bestätigung, die deutschen Olympiateilnehmer im Rennrodeln, Biathlon und Ski Alpin mit wehenden Fahnen und Fangesängen zu unterstützen.

Biathlon-Bronze live erlebt

„Gott sei Dank waren wir auch dabei, als die Deutsche Teamstaffel im Biathlon Bronze geholt hat“, freut sich Ex-Rennrodler Johannes Schettel über den Erfolg der Deutschen Mannschaft. „Das alles live in Antholz mitzuerleben, war einmalig. Die ganze Atmosphäre war absolut überwältigend, die Olympischen Spiele top organisiert.“

Olympische Atmosphäre begeistert die Sauerländer

20.000 Besucher pro Veranstaltung, eine gigantische Stimmung im Feierzelt in Antholz sowie ein hervorragendes Miteinander haben die Sauerländer absolut geflasht. Alle fünf betonen voller Enthusiasmus, dass sie viele alte Olympiasieger, Weltmeister und Funktionäre getroffen haben, wie den Präsidenten des Österreichischen Rodelverbandes Markus Prock oder einen der erfolgreichsten Bobfahrer Deutschlands, Christoph Langen.

„Es waren ganz viele internationale Teams vor Ort, ob Amerikaner, Ukrainer, Kanadier. Die ganze Welt war in Cortina vertreten“, ergänzt Ludger Kaiser, der genau wie seine Freunde von dem sensationellen Blick auf den Ort schwärmt.

Medaillenjubel und gemeinsames Feiern

Einig sind sich die Sauerländer auch darin, dass angefangen mit der Unterkunft, dem Essen, der Gastfreundschaft und den vielen neuen Bekanntschaften einfach alles gestimmt hat. „Es war spitze, als Tobias Wendl und Tobias Arlt Bronze gewonnen und Dajana Eitberger zusammen mit Magdalena Matschina die Silbermedaille sowie die Teamstaffel am Mittwoch die Goldmedaille als Krönung geholt haben“, betonen die Olympiafans. „Wir haben am selben Abend sogar mit den Eltern der Goldmedaillengewinnerin zusammen in Toblach gefeiert. Das war eine ganz tolle Gemeinschaft unter den Sportlern, ihren Familien und Besuchern.“

Eine Reise, die wiederholt werden soll

Für die Bigger Jungs ein Erlebnis, das sie in vier Jahren in den französischen Alpen wiederholen wollen. „Wir waren eine tolle Truppe, alles passte perfekt durch unsere gute Vorbereitung im Vorfeld. Das Wetter war top und unsere gleichen Outfits kamen hervorragend bei den anderen an. In diesem Zusammenhang möchten wir unseren Sponsoren, CEP und Ziener, für die Skianzüge, Mützen und Caps danken“, so Johannes Schettel, Kalli Fischer, Fanti Körner, Ludger Kaiser und Franzel Becker. Ihr abschließendes Fazit: „Von unserer Olympiafahrt möchten wir keine Minute missen.“

Bigge Olympia26

Erlebten eine unvergessliche Zeit bei den Olympischen Winterspielen: (v.l.) Ludger Kaiser, Fanti, Körner, Kalli Fischer, Johannes Schettel und Franzel Becker.

Foto: Privat