HSK-Sportgala 2025

Es war das Sportereignis 2025. Die HSK-Sportgala war am vergangenen Samstagabend, 05.04.2025, wieder das Spitzenevent in der Region. Auf der 26. Gala drehte sich erneut alles um Welt- und Europameister, Olympiateilnehmer, Ehrungen sowie natürlich um jede Menge sportliche Highlights und Showacts. Das große Fest des Sports wurde in der Olsberger Konzerthalle gebührend mit hunderten von Gästen aus Politik, Wirtschaft, Vereinen, Unternehmen sowie den Sponsoren und Sportlerinnen und Sportlern begangen. Direkt zu Beginn begeisterten die Rhönradturnerinnen vom Skiclub Brilon die begeisterten Zuschauer mit ihrer überaus professionellen und sportlichen Darbietung in und auf den großen Rädern.  

„Egal welcher Platz rausspringt, sie können stolz auf ihr Sportjahr sein. Hier zu stehen zeigt, dass das Jahr gut verlaufen ist“, verdeutlichte der Vorsitzende vom Kreissportbund Detlef Lins, der dem scheidenden Landrat Dr. Karl Schneider für seine jahrelange Unterstützung und Schirmherrschaft zum letzten Mal dankte. „Der Kreissportbund unterstützt Vereine, er ist die Basis für den Breitensport. Unsere Sportler waren in 2024 besonders im Rhönrad und Minigolf erfolgreich. Das ist der tollen Vereinsarbeit und den Trainern zu verdanken sowie den Eltern, die teilweise selbst tief in die Tasche greifen müssen.“

Auch der Schmallenberger Landrat Dr. Karl Schneider hob in seinem anschließenden Grußwort die Wichtigkeit und den Stellenwert des Sports im Hochsauerlandkreis hervor. Er betonte, dass Sport die Gesellschaft verbindet, zur Integration beiträgt sowie Jugendliche begeistert und zu Höchstleistungen antreibt.

Nach den lobenden Eröffnungsworten stand anschließend die Proklamation der Sportlerin des Jahres 2024 an. Platz eins belegte Tatjana Beinhauer, Weltmeisterin im Formationstanz, TC Ludwigsburg, Platz zwei ging an Rhönradturnerin Franziska Kraft, Skiclub Brilon, und der dritte Platz an Minigolferin Annika Sophia, MSK Neheim-Hüsten.

Weltmeister Norman Beck lobte in seiner Videobotschaft den Einsatz von Tatjana Beinhauer, ihre grundlegenden Eigenschaften wie Struktur, Disziplin und Ausdauer. „Tatjana hat alle Voraussetzungen für ihre Erfolge mitgebracht. Ich habe schnell ihr Talent erkannt, als sie beim TC Ludwigsburg angefangen hat. Am 8. Dezember 2024 ist sie für ihren Einsatz belohnt worden. Mit ihrem Team wurde sie Weltmeisterin im Formationstanz.“

Tatjana Beinhauer selbst sagt: „Das Tanzen wurde mir von meinen Eltern buchstäblich in die Wiege gelegt.“

Bei der anschließenden Proklamation zum Sportler des Jahres 2024 freute sich Tennisspieler Jörg Bornemann über den ersten Platz, STK Arnsberg, Leichtathlet Julian Hins vom Skiclub Hagen-Wildewiese über den zweiten Platz und Leichtathlet Dr. Eberhard Linke, LG Kindelsberg/Kreuztal, über Platz drei.

Mit dem folgenden Showact vom Judoverein Koodokan Olsberg zeigten die großen als auch kleinen Judoka dem laut applaudierenden Publikum, wie viel Spaß es macht, nach ihrem Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ beziehungsweise „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“ den Gegner auf die Matte zu werfen.

Ehrengast, Ex-Fußballer Olaf Thon vom FC Schalke 04 und FC Bayern München, erklärte danach im Interview, dass er nach 19 Jahren als Profi drei Mal einen Marathon gelaufen sei. „Mit 36 Jahren endete 2002 das Ende meiner Laufbahn. Ich bin dankbar für meine Karriere. Selbst diszipliniert mal ein Bier zu trinken hat ihr nicht geschadet.“

Mit dem Parasport-Preis 2025 wurden folgend Sandra Blume und Andrea Franke (beide aus Arnsberg) ausgezeichnet.

Der erste Platz im Bereich Kader-/Profisportlerin des Jahres 2024 ging an Ruderin Alexandra Föster, Ruderclub Meschede, Platz zwei an Triathlet Leonard Arnold, Ruderclub Sorpesee und Platz drei an Bobfahrerin Laura Nolte, BSC Winterberg.

Meschedes Bürgermeister Christoph Weber lobte in seiner Laudatio den enormen Einsatz von Alexandra Förster, die bereits aufgrund ihrer Leistungen als Juniorsportlerin seit 2019 unter Beobachtung stehe.

„Mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Paris 2024 erfüllte Alexandra sich ihren Traum. In Meschede herrschte ein riesengroßes Interesse an den Renntagen beim Public Viewing, das war absolut überwältigend“, so das Oberhaupt der Kreis- und Hochschulstadt. „Nur sieben Tage nach Olympia reiste Alexandra bereits zur U23 Weltmeisterschaft nach Kanada, wo sie Weltmeisterin wurde. Das war ein hervorragendes Jahr für sie. Ihr Wille und ihre Ausdauer, das enorme Durchhaltevermögen, das soziale Umfeld durch ihre Familie sowie die ambitionierten Trainer haben die Erfolge möglich gemacht.“

Über den Titel Mannschaft des Jahres 2024 durfte sich die Damenfußballmannschaft vom SV Thülen freuen, Platz zwei ging an die Handballdamenmannschaft vom TV Arnsberg und Platz drei an die Rhönradturnerinnen vom Skiclub Brilon.

Durch den abwechslungsreichen kochkarätigen Abend führten souverän und mit viel Witz und Humor die Moderatoren Nicola Collas und Patrick Feldmann.

Nach den Verleihungen der wohl verdienten Pokale, den zahlreichen Show-Acts und der Ziehung der Gewinner der Tombola kam es zum abschließenden Schlussakt mit allen Preisträgern und Akteuren, um anschließend bei einem kühlen Blonden oder dem ein oder anderen Gläschen Sekt den Abend fröhlich ausklingen zu lassen.

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Sportlerin des Jahres 2024: Tatjana Beinhauer

Fotos: KK