DSL: Versorgungslücken sollen im HSK geschlossen werden

Der Ausschuss für Wirtschafts-, Struktur- und Fremdenverkehrsförderung ist sich einig: Die DSL-Versorgungslücken im Hochsauerlandkreis sollen geschlossen werden. Dem Ausschuss wurde in seiner Sitzung am Dienstag, 12. Februar, ein Konzept vorgestellt, nach dem 99,7 Prozent aller Haushalte und Betriebe bis Ende 2009 an DSL angebunden werden können.

Das Konzept sieht eine Investition von voraussichtlich 2,7 Millionen Euro vor, um ein DSL-Richtfunknetz (WiMAX) aufzubauen. Ein Großteil der Kosten würde durch Einnahmen in den nächsten Jahren gedeckt. Um sicher planen zu können, beschloss der Ausschuss, dass die Kreisverwaltung möglichst bis zur Sitzung des Kreistages am 29. Februar einen Business- und Finanzierungsplan zur flächendeckenden Versorgung mit DSL vorlegen soll. Zur Umsetzung schlägt die Breitband-Initiative Hochsauerlandkreis die Gründung einer Telekommunikations-Infrastrukturgesellschaft HSK vor, über die auch der Kreistag oder aber der Kreisausschuss in einer Sondersitzung entscheiden wird.

In der Praxis erhielten im Kreisgebiet dann bislang 63.000 unversorgte Bürger sowie Industriegebiete einen DSL-Anschluss. Private müssten eine Bereitstellungsgebühr von etwa 100 Euro und monatlich rund 35 Euro für eine Leitung ADSL mit 6 MBit/s und eine Telefonflatrate zahlen. Für Betriebe ist eine Standleitung mit 2 MBit/s in Planung, die neben einer Bereitstellungsgebühr etwa 200 Euro im Monat kosten würde. Für rund 600 Bürger ist eine Versorgung auf diesem Wege nicht möglich, sie müssten beispielsweise über Satellit angebunden werden.

Informationen zur Breitband-Initiative sind unter www.breitband-hsk.de zu finden.


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