Osterfeuer-Bauer und Dorfvereine aus Olsberg-Bruchhausen spenden

Bruchhausen. Eis essen, ins Kino gehen oder vielleicht in den Zoo fahren? Für Flüchtlinge aus der Ukraine scheinen solche Unternehmungen in weiter Ferne zu liegen. Der Caritasverband Brilon e.V. versucht engagiert, den Flüchtlingen möglichst viel Teilhabe am Leben zu ermöglichen. In der Wohngruppe St. Michael in Brilon leben derzeit 18 Menschen mit Behinderung, ihre fünf Betreuerinnen und deren Kinder, die gemeinsam aus der Ukraine geflohen sind. Sie stammen aus einem Betreuungsinstitut für Kinder und junge Frauen in der Nähe von Kiew und kamen am 20. März 2022 nach Deutschland.
Sich engagieren und Möglichkeiten für die Menschen schaffen, die unter schrecklichen Umständen ihr Land verlassen mussten, das haben sich auch die Dorfvereine in Olsberg-Bruchhausen auf ihre Fahnen geschrieben. Im Rahmen des Osterfeuerbrauchs in Bruchhausen haben sie zum Spenden aufgerufen – mit einem beachtlichen Ergebnis. 2.712 Euro sind insgesamt zusammengekommen, eine Summe auf die man stolz sein kann und die viel bewegen kann. „Wir wollten uns sehr gerne für Ukraine-Flüchtlinge einsetzen und viele Dorfvereine in Bruchhausen haben uns dabei unterstützt“, so Peter Wiese. „Besonders die Osterfeuer-Bauer hatten einen großen Anteil an der Spende.“
Peter Wiese, Mitglied im Ortsvorsteher-Team Bruchhausen, besuchte zur Spendenübergabe die Wohngruppe St. Michael, die im Altbau des Seniorenzentrums St. Engelbert untergekommen ist. Zusammen mit Thomas Schneider, Fachbereichsleiter der Behindertenhilfe, schaute er sich die räumliche Situation vor Ort an und sprach mit den Menschen dort. Die Spendengelder werden überwiegend für Freizeitprojekte und Bildungsangebote eingesetzt werden.

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