Visions-Jugendkonferenz - Visionen, die Grenzen überwinden

Brilon. Fair teilen, Grenzen überwinden, etwas Neues ausprobieren oder auch Vorstellungen austauschen und in unterschiedlichen Workshops experimentieren – Auf der zweiten internationalen Jugendkonferenz „Visions“ des Schmallenberger Vereins Ensible trafen sich rund 150 Jugendliche und junge Erwachsene aus 13 Schulen des Hochsauerlandkreises im Bürgerzentrum der Hansestadt Brilon.
Auf dem Programm des Projektes „Youth and Arts“ standen Vernetzung, Qualifikation und Austausch über die Grenzen der teilnehmenden Städte und Gemeinden aus dem Sauerland hinweg. „Fair teilen und dazu beitragen, dass sich das Morgen besser anfühlen kann. Es gibt derzeit viele Sorgen; in einigen Ländern geht es den Menschen nicht gut. Hier im Saal sind viele Jugendlichemit guten Gefühlen und Ideen, die etwas ändern wollen“, so Yao Houphouet, Erster Vorsitzender von Ensible, der in diesem Atemzug den Bürgermeistern aus den teilnehmenden Ortschaften  für ihre interkommunale Zusammenarbeit und Unterstützung dankte.
Ziel der Veranstaltung war es, die Potenziale aller teilnehmenden Städte und Gemeinden (Bad Berleburg, Bestwig, Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Meschede, Olsberg und Winterberg) über die kommunalen Grenzen hinaus sichtbar zu machen, den Dialog und Austausch in Workshops über den gemeinsamen Wertehorizont zu ermöglichen sowie ein lebendiges und sinnstiftendes jugendkulturelles Netzwerk im ländlichen Raum weiter aufzubauen. „Der Beginn unserer Jugendkonferenz in Schmallenberg war nicht einfach aufgrund von Corona. Wir dürfen die Dinge nicht vergessen. Hier gibt es viele Workshops und gute Ideen“, ergänze Kommunikationspsychologe Yao Houphouet. Nach seiner emotionalen Einführung und den Tönen von Beatboxer Ray ging es für die jungen Menschen dann auch sofort los. In unterschiedlichen Workshops konnten sich die Jugendlichen vor Ort auf individuelle und vielfältige Weise einbringen, den Umgang mit Diversität erlernen, aus eigenen Visionen einen Kurzfilm entwickeln, Rassismus eine klare Ansage erteilen, in die Kunstform der digitalen Fotografie mitsamt Bildbearbeitung einsteigen oder auch in der Arbeitsgemeinschaft „Nein heißt Nein“ lernen, „Nein“ zu sagen. In allen Workshops standen die jungen Menschen als Gestalter und Akteur, als Player und Ideengeber sowie als Kulturanbieter und Kultur ermöglicher im Vordergrund, um so gemeinsam die nächsten Festivals und Projekte auf

Visions Jugendkonferenz2
Austausch und Neues ausprobieren: In unterschiedlichen Workshops konnten sich die Jugendlichen mit ihren eigenen Visionen für die Zukunft einbringen.
Foto: Claudia Metten

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