Funke-Schnorbus für Ausbildungspreis 2021 nominiert

Ausbildungspreis2 thumbBigge. Ein Familienbetrieb durch und durch – das ist die Fleischerei Funke-Schnorbus. Erstens, weil der Olsberger Betrieb in der dritten Generation geführt wird und die vierte bereits in den Startlöchern steht. Zweitens, weil die gesamte Mannschaft wie eine große Familie zusammenarbeitet. Und sollte es bei einem Teammitglied einmal nicht so rund laufen, dann sind Elke und Michael Funke für den Einzelnen da – oftmals über den Feierabend hinaus.
Mit diesem Einsatz punktete das Ehepaar beim diesjährigen Wettbewerb um den Ausbildungspreis im südwestfälischen Handwerk. Als Anerkennung überbrachte Fabian Bräutigam, Geschäftsführer der Handwerkskammer, die Nominierungsurkunde in der in der Kategorie „Soziale Verantwortung und gesellschaftliches Engagement“. Damit hat die Fleischerei die Chance auf die Trophäe und 2000 Euro Preisgeld, gestiftet von den Volksbanken in Südwestfalen.
Seit 1982 wurden in Fleischerei und Partybetrieb 27 junge Menschen auf ihren Beruf als Fleischereifachverkäuferin oder Fleischer vorbereitet, die alle über ein Praktikum den Betrieb kennengelernt haben. Da es nicht einfach ist, Auszubildende zu gewinnen, hat sich Elke Funke ein Netzwerk aufgebaut: Enge Kontakte zum Internationalen Bund, zur Sekundarschule und zum Kolping führen zum Erfolg, gepaart mit kontinuierlicher familiärer Betreuung während der Ausbildung. Azubis mit Förderbedarf erhalten eine besondere und intensive Unterstützung: Das sei immer eine besondere Herausforderung, die als Team gemeistert werde. Auch Kosten für Bustickets werden übernommen oder der Führerschein unterstützt. Als Anreiz für gute Noten winkt zudem ein finanzieller Bonus.
Wer von den drei nominierten Betrieben in der Kategorie „Soziale Verantwortung und gesellschaftliches Engagement“ das Rennen macht, entscheidet sich noch. Die Siegerehrung findet am 8. Oktober 2021 statt. Freuen können sich Elke und Michael Funke und stellvertretend für alle Auszubildenden, Ronja Severin, bereits über die Nominierungsurkunde. Diese überreichte der Geschäftsführer der Handwerkskammer Südwestfalen, Fabian Bräutigam, gemeinsam mit Rüdiger Schnüttgen, Leiter Ausbildungswesen, und Christofer Diekmann, Firmenkundenbetreuer der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten. Auch die Nominierung wird bereits mit 500 Euro prämiert, gesponsert von der IKK. Spontan für eine gemeinsame Feier angedacht, kommt das Preisgeld jetzt Hilfsbedürftigen zugute. Hier zeigt sich, wie das soziale Engagement im Team Früchte trägt: Die beiden Auszubildenden Ronja Severin und Leonie Wickl möchten das Geld den Hochwasser-Opfern spenden, Familie Funke erhöht auf 1000 Euro. Und das angekündigte Betriebsfest findet trotzdem statt.

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HwK-Geschäftsführer Fabian Bräutigam (links) überreichte die Nominierungsurkunde an Elke und Michael Funke sowie Ronja Severin. Auch Rüdiger Schnüttgen (re.), Leiter Ausbildungswesen bei der Handwerkskammer, und Christofer Diekmann (2.v.r.) von der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten gratulierten zur ersten erfolgreich erklommenen Stufe beim Wettbewerb Ausbildungsbetrieb des Jahres.
FOTO: HANDWERKSKAMMER SÜDWESTFALEN

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