Stadt Olsberg und Ortsvorsteher im Dialog

Sie sind Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sowie Bindeglied zwischen Stadtverwaltung und Bürgerschaft: Die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher sind das „Gesicht“ der Stadt Olsberg vor Ort. Jetzt trafen sie sich gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Fischer und Führungskräften der Stadtverwaltung zu einer coronakonformen Sitzung im Rathaus, um aktuelle Themen zu diskutieren.
Eines davon: Das „Integrierte kommunale Entwicklungskonzept“ (IKEK) sowie das LEADER-Förderprogramm. „Beides sind Werkzeuge, um wichtige Projekte vor Ort voranzubringen und damit die Region insgesamt weiterzuentwickeln“, so Bürgermeister Wolfgang Fischer. Seine Allgemeine Vertreterin Elisabeth Nieder informierte darüber, dass – die Zustimmung der entsprechenden Gremien und eine Förderung vorausgesetzt – in diesem Jahr zwei größere Projekte im Stadtgebiet umgesetzt werden könnten: So sollen der Kolpingraum in Bigge umgestaltet und das Dorfgemeinschaftshaus in Heinrichsdorf saniert werden.
Daneben stehen noch zahlreiche so genannte „Kleinprojekte“ auf der Agenda – mit geringerem finanziellem Aufwand, aber einer hohen Wirkung. In Brunskappel soll eine E-Bike-Ladestation eingerichtet werden, in Helmeringhausen werden Tafeln mit Informationen über die alten Hausnamen an den Häusern angebracht. Die Außenanlagen gegenüber dem Gasthof Rath sollen in Gevelinghausen attraktiver werden – ebenso ist die abschließende Sanierung des historischen Kreuzwegs geplant. In Assinghausen werden die Umkleiden des Feuerwehrhauses saniert und die Grabeskapelle gestrichen; ein Stadtrundweg ist von Bigge bis nach Olsberg vorgesehen.
Bei möglichen weiteren Projekten berate die Stadtverwaltung die Ortsvorsteher gern, unterstrich Elisabeth Nieder: „Machen sie Termine mit uns.“ Die Förderanträge über das LEADER-Programm seien mitunter recht arbeitsintensiv, betont Bürgermeister Wolfgang Fischer – „aber es lohnt sich.“ Zudem steuere die Stadt Olsberg für die nötige Co-Finanzierung von LEADER-Projekten auch Eigenmittel bei.
Um einerseits den „Traum von den eigenen vier Wänden“ in den Orten in die Wirklichkeit umsetzen zu können, andererseits aber auch Ökologie und Nachhaltigkeit Raum zu geben, möchte die Stadt Olsberg ihr privates Baulückenkataster überprüfen. „Wir werden Ort für Ort durchgehen, um zu ermitteln, wo Baulücken bestehen“, so Hubertus Schulte, Leiter des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung. Dazu ist angedacht, voraussichtlich in diesem Jahr die Grundstückseigentümer anzuschreiben. Auf diese Weise, so Bürgermeister Wolfgang Fischer, könne man Möglichkeiten für das Eigenheim eröffnen, ohne automatisch weitere Baugebiete erschließen und Flächen versiegeln zu müssen: „Ein Baulückenkataster ist enorm wichtig.“ Auch ein aktuelles Leerstandskataster soll erstellt werden.
Wolfgang Fischer dankte den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern für ihre Bereitschaft, sich im Ehrenamt für ihre Ortschaften sowie die Bürgerinnen und Bürger einzusetzen. Gleichzeitig sagte er ihnen die Unterstützung der Stadtverwaltung für ihre Aufgaben zu: „Scheuen sie sich nicht, uns hier im Rathaus anzusprechen.“

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Die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher der Stadt Olsberg trafen sich gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Fischer und Führungskräften der Stadtverwaltung im Rathaus, um aktuelle Themen zu diskutieren.
Foto: Stadt Olsberg

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