Caritas Brilon: „Wir helfen Familien in der Krise“

Altkreis Brilon. Während der Corona-Pandemie sind Schicksalsschläge in Familien doppelt belastend. „Krankheit, Tod, Risiko-Schwangerschaft und allgemeine Überlastung aufgrund von Homeschooling, fehlender Kontakte oder die Pflege eines Angehörigen: Situationen, die Menschen an ihre Grenzen bringen können“, weiß Elisabeth Schilling, Fachbereichsleiterin Beratung und Offene Hilfen beim Caritasverband Brilon. Grenzerfahrungen, die nicht sein müssen.
Die Caritas Brilon bietet konkrete Hilfen wie die Familienpflege an oder spezialisierte Kuren für Väter und Mütter, die zudem Angehörige pflegen. „Familien als tragende Säulen der Gesellschaft benötigen gerade in dieser herausfordernden Zeit Hilfe und Unterstützung“, betont Elisabeth Schilling.
Die Hilfe konkret: Familienpflege
Bei einem Krankheitsfall in der Familie stehen die Mitarbeiterinnen der Familienpflege hilfreich zur Seite– auch während des Corona-Lockdowns. Die Familienpflegerinnen unterstützen bei der Fortführung des Haushalts, wenn Kinder unter 12 Jahren oder mit einer Behinderung in der Familie leben. Geholfen wird beispielsweise, wenn der erziehende Elternteil wegen Erkrankung, wie einer OP, Krebserkrankung oder auch einem Armbruch, ausfällt. Auch im Fall einer Risikoschwangerschaft oder wenn die Entbindung ansteht, kann die Familienpflege unterstützen. Das Angebot gilt auch, wenn ein Elternteil eine  Kur- oder Rehabilitationsbehandlung antritt oder in einer Klinik stationär oder teilstationär behandelt wird. Auch wenn ein Kind zum stationären Aufenthalt begleitet werden muss, können zu Hause die Familienpflegerinnen die weiteren Kinder versorgen.
Informationen zur Familienpflege gibt Leiterin Rita Kowalski unter  Telefonnummer 0151 29202130 auch während der Feiertage.
Die Hilfe konkret: Kuren für Mütter und Väter mit oder ohne Kind
Monika Matuszak berät Mütter und Väter und pflegende Angehörige, die eine Kur suchen. Die Expertin kennt die Herausforderungen von Menschen in Erziehungs- und Pflegeverantwortung aus vielen Gesprächen: „Kindererziehung, Arbeiten und obendrein Haushaltsführung und oder die Pflege von Angehörigen, das alles zerrt an den Kräften. Viele fühlen sich erschöpft und ausgelaugt. Dann braucht es eine Verschnaufpause, um wieder neue Kräfte zu tanken.“
Die Sozialpädagogin Monika Matuszak informiert über Kurmöglichkeiten für Mütter/Väter-Kuren oder Mutter/Vater-Kind-Kuren und Kuren für pflegende Angehörige. Die Häuser des Müttergenesungswerkes sind spezialisiert und bieten Hilfe in ganz speziellen Lebenssituationen. „Maßnahmen für trauernde Familien, für pflegende Angehörige, für Soldaten-Familien oder für Kinder mit Behinderung gehören schon seit einigen Jahren zum Angebot der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung und werden immer stärker nachgefragt“, sagt Sozialarbeiterin Matuszak. Durch Corona kann es aktuell zu längeren Wartezeiten auf einen Platz kommen. Daher sollten alle betroffenen Personen, die eine Kur beantragen möchten, schon frühzeitig den Antrag stellen.
Ab dem 4. Januar 2021 berät Frau Matuszak über die Möglichkeiten oder ist bei der Antragsstellung behilflich. Montags und donnerstags von 9.00 bis 12.00 Uhr, Telefon 02961  971915 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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